The Walking Dead

Was anderen TV-Serien wie «Game of Thrones» durchaus nicht schadet, nämlich mehr Geld nach einer erfolgreichen ersten Staffel, tut «The Walking Dead» leider gar nicht gut.

Leicht wehmütig erinnere ich mich an die beklemmenden und stimmigen ersten paar Folgen der ersten Staffel. Eigentlich war ich schon nach der bis ins Detail atmosphärisch dichten ersten Szene der ersten Folge angefixt.

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Im Vergleich: die letzten Folgen der dritten Staffel mit sinnentleerten Zombie-Vernichtungsorgien samt kindischer Gore-Effekten („guck mal wie wir den Zombiekopf mit dem Kofferraumdeckel des Autos in Grossaufnahme zerplatzen lassen, hö hö“) und lachhaft unplausibler Geschichte (wie der Governor unbewaffnet Dutzende angreifender Zombies überlebt und sein Opfer völlig unbemerkt verfolgen kann, wüsste ich doch sehr gerne).

Vermutlich müssen oder wollen die Macher von «The Walking Dead» ihr Publikum in Richtung pubertierende Jünglinge verbreitern, weil so potentiell mehr Geld mit dem Produkt zu machen ist. Besser geworden ist die Serie damit aber nicht.